Mittwoch, 18. November 2020

Auch ohne Mietenmoratorium: Private Vermieter helfen Ihren Mietern durch die Pandemie

 

 

 

 

Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt nach wie vor fest im Griff. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind nach wie vor kaum abschätzbar. Kein Wunder also, dass Rufe nach einem neuen Mietenmoratorium laut werden. Ein solches galt im Frühjahr und schützte den Mieter vor einer Kündigung wegen Zahlungsverzug, wenn er für die Zeit vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 die Miete pandemiebedingt nicht begleichen konnte. Nach Meinung von Haus & Grund Bayern ist eine solche Regelung allerdings nicht mehr notwendig.

„Bereits zu Beginn der Pandemie und während des ersten Lockdowns haben sich die privaten Vermieter bemüht, ihren in Notlagen geratenen Mietern zu helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen“, erklärt Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern. Eine Vielzahl von Stundungsvereinbarungen, Mietenreduktion und selbst der Erlass von Mietschulden waren die Ergebnisse. Und das, obwohl auch Vermieter von den Folgen der Corona-Pandemie nicht verschont geblieben sind und auf die laufenden Mietzahlungen angewiesen sind, um Kredite zu bedienen und Instandhaltungsrücklagen zu bilden. „Das weitgehende Entgegenkommen der privaten Vermieter in diesen Krisenzeiten, ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass sie im Regelfall eine engere Bindung zu ihren Mietern haben und stets um ein gutes Verhältnis bemüht sind. Private Vermieter sehen ihre Wohnung nicht in erster Linie als Ertragsmaschine oder Spekulationsobjekt“, sagt Dr. Kirchhoff.